11. Dezember 2019

Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz (WiEReG): Jährliche Sorgfaltspflicht auch für meldebefreite Rechtsträger

Letztes Jahr trat in Österreich in Umsetzung der 5.EU-Geldwäsche-Richtlinie das Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz (WiEReG) in Kraft. Der wesentliche Inhalt des Gesetzes besteht darin, dass neben dem Firmenbuch und ähnlichen Registern ein zusätzliches Register geführt wird, in dem die wirtschaftlichen Eigentümer von sämtlichen in Österreich ansässigen juristischen Personen registriert sind. Neben der – für die meisten Rechtsträger nicht notwendigen – Erstregistrierung schreibt der Gesetzgeber gemäß § 3 Abs 3 WiEReG zusätzlich die Sorgfaltspflicht vor, die Richtigkeit des Eintrags zumindest einmal jährlich zu überprüfen, um die ständige Aktualität der im Register hinterlegten Daten zu gewährleisten. Die Überprüfung ist angemessen zu dokumentieren und bis mindestens fünf Jahre nach dem Ende des wirtschaftlichen Eigentums der jeweiligen natürlichen Person zu archivieren. Die Ein-Mann-GmbH, bei der zwischen dem einzigen Gesellschafter und dem einzigen Geschäftsführer Personenidentität besteht, ist laut Meinung des Gesetzgebers von der jährlichen Sorgfaltspflicht befreit, da er laut Meinung des Gesetzgebers jederzeit weiß, dass er der wirtschaftliche Eigentümer ist. Für weiterführende Informationen bezüglich der jährlichen Sorgfaltspflicht steht Ihnen Ihr Steuerberater zur Verfügung.

21. Feber 2019

Essen auf Rädern kann steuerlich absetzbar sein

Der Verwaltungsgerichtshof hob ein Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes auf, weil sich dieses bei den angefallenen Kosten für Essen auf Rädern nicht mit dem Verhältnis der behinderungsbedingt entstandenen Verpflegungskosten auseinandergesetzt hatte.

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21. Feber 2019

Ertragsteuerliche Aspekte beim Crowdfunding

Crowdfunding hat als Alternative zu traditionellen Finanzierungsarten in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Unter Crowdfunding versteht man das Sammeln von Kapital, wobei die Abwicklung in der Regel über Internetplattformen erfolgt.

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23. Jänner 2019

Steuerliche Behandlung von Wohnrechtsablösen

Da Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen im Gegensatz zu sonstigen Einkünften einem besonderen Steuersatz von 30% unterliegen, ist diese Unterscheidung bei der steuerlichen Behandlung von Wohnrechtsablösen von besonderer Bedeutung.

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